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Gerhard

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Ich bin der ich bin. ohne Anfang, ohne Ende, vor jeder Zeit. In mir ist nichts was es nicht gibt

Steppenwolf

Stille ist ein Schweigen, das dem Menschen Augen und Ohren öffnet
Nessun album fotografico.

Video

 
Leonard Cohen - In My Secret Life
09 novembre

AufGelesen

Verkrümelt
Baguettekrümel haben am weltgrößten Teilchenbeschleuniger (Large-Hadron-Colliders (LHC)) einen Kurzschluss ausgelöst.
Ein Vogel hatte sie fallen lassen.

Ein Leserkommentar: der Vogel war von Dan Brown persönlich abgerichtet

Aus sueddeutsche.de

14 ottobre

SUTRA über das Glück

So habe ich gehört:

Einst weilte der Erhabene in der Nähe von Savatthi, im Anathapindika-Kloster im Jeta-Hain. Spät in der Nacht erschien ein Deva, dessen Licht und Schönheit den ganzen Hain erstrahlen ließen. Nachdem er dem Buddha seine Hochachtung bezeugt hatte, stellte ihm der Deva in einem Vers die folgende Frage:

"Viele Götter und Menschen möchten unbedingt erfahren, welche Segnungen die größten sind, die ein friedvolles und glückliches Leben herbeiführen können. Oh Tathagata, wir bitten dich, belehre uns. "

(Dies ist die Antwort des Buddha:)

»Den Umgang mit Narren meiden, in Gemeinschaft mit weisen Menschen leben und die ehren, die es wirklich verdienen - das ist das größte Glück.

In förderlicher Umgebung leben, gute Samen gesät haben und erkennen, daß man auf dem rechten Weg ist
- das ist das größte Glück.

Die Möglichkeit zum Lernen haben, im Beruf oder Handwerk geschickt sein und wissen, wie man die Richtlinien und liebevolle Rede praktiziert
- das ist das größte Glück.

Deine Eltern unterstützen können, für deine Familie sorgen und eine gute Arbeit haben
- das ist das größte Glück.

Rechtschaffen leben, großzügig im Geben sein, Verwandte und Freunde unterstützen können und ein untadeliges Leben führen
- das ist das größte Glück.

Schlechte Taten vermeiden, sich nicht auf Alkohol oder andere Rauschmittel einlassen und sich um gute Taten bemühen
- das ist das größte Glück.

Bescheiden und höflich sei, dankbar und zufrieden mit einem einfachen Leben und nicht die Gelegenheit versäumen, das Dharma zu studieren
- das ist das größte Glück.

Beharrlich sein und offen für Veränderung, regelmäßig die Sangha treffen und an Dharma-Diskussionen teilnehmen
- das ist das größte Glück.

In stetem Bemühen und aufmerksam leben, die Edlen Wahrheiten erkennen und das Nirvana erfahren
- das ist das größte Glück.

In der Welt leben, ohne sich von ihr ablenken zu lassen, frei von Sorgen und im Frieden weilend
- das ist das größte Glück.

Der Mensch, der dies erreicht, wird nicht zu bezwingen sein, wo immer er hingeht.

Er wird immer wohlbehalten und glücklich sein
- dies ist das größte Glück. «

Mahamangala Sutta (Suttanipata)

25 settembre

Gute Wünsche

  
scroller
23 settembre

Protestieren Sie gegen den isländischen Walfang!

Größtes Wal-Gemetzel in Island seit 20 Jahren!
Die isländische Walfangsaison endet meist Ende August, doch dieses Jahr sind isländische Walfänger auch jetzt noch auf See. Insgesamt wurden bislang mindestens 110 stark gefährdete Finnwale und 100 Zwergwale getötet. Das ergibt mehr als 2,5 Millionen kg an Walprodukten. Die Finnwale wurden ausschließlich für den Export nach Japan – wo der Walfleischkonsum weiterhin sinkt – getötet.

Wir hatten wie viele Staaten gehofft, dass der Regierungswechsel im Frühjahr 2009 eine Wende im isländischen Walfang bringen würde. Aber die bislang höchste Anzahl getöteter Wale in isländischen Gewässern hat uns das Gegenteil bewiesen!

Bitte reagieren Sie jetzt!

 Ihr Protest gegen den isländischen Walfang ist eine wichtige Stimme für den Walschutz.

22 settembre

8-Punke Walprogramm

Anlässlich der Bundestagswahl 2009 hat die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS den SpitzenkandidatInnen ihr Acht-Punkte-WAL-Programm übermittelt. Das Wal-Programm beinhaltet klare Forderungen und Aktionspunkte, die einen progressiven Schutz des marinen Ökosystems in nationalen, aber auch internationalen Gewässern ermöglichen soll.

Die Schwerpunkte liegen dabei auf einer Reform der Fischereipolitik, der Reduktion des Unterwasserlärms, dem strikten Management von Schutzgebieten, der Beteiligung der Öffentlichkeit an Entscheidungsverfahren, einer aktiven internationalen Meeresschutzpolitik, zu der ein Moratorium für die industrielle Erschließung der Arktis sowie die Beendigung der Haltung von Waltieren in Gefangenschaft zählt.

Hier die 8-Punkte: http://www.wdcs-de.org/docs/Walprogramm.pdf
Bei der E-Mail-Aktion habe ich mich auch beteiligt und - Oh-Wunder- Frank-Walter hat mir geantwortet:

Liebe Bürgerin, lieber Bürger,

für die Übersendung des 8-Punkte Wal-Programm danke ich Ihnen.

Tierschutz, Meeresschutz und der Erhalt des ökologischen Gleichgewichts sind Themen die in der SPD schon lange im Focus unserer Politik.Ich stelle in meinem Regierungsprogramm auch konkrete Maßnahmen vor, wie ich den Schutz der Umwelt und der Tierwelt stärken und dieser ethischen Verantwortung gerecht werden will. Die SPD tritt insbesondere weiter aktiv für die Verbesserung des Schutzes und des Erhalts aller Walarten ein.

Ein weiteres Anliegen, das wir mit Ihnen teilen, ist die Forderung nach einem einheitlichen Umweltgesetzbuch. Obwohl sich die Kanzlerin selbst für das UGB stark gemacht hat, ist es ihr nicht gelungen, sich gegen die ewig gestrigen Verhinderer aus Bayern durchzusetzen. Sie hat sich beim Klimaschutz zurückgezogen, jetzt hat sie auch beim UGB ihre umweltpolitische Glaubwürdigkeit durch Zaudern und Nicht-Entscheiden verspielt. Dies wiegt umso schwerer, als sie selbst als ehemalige Umweltministerin bereits am UGB scheiterte. Das Gesetzgebungsvorhaben konnte damals wegen verfassungsrechtlicher Hindernisse – es fehlte an einer ausreichenden Gesetzgebungskompetenz des Bundes für die Bereiche Wasser und Naturschutz sowie für das notwendige Verfahrensrecht - nicht zu Ende geführt werden. Leider haben bei der Union Wirtschaftinteressen Vorrang vor Umweltstandards. Wir wollen das UGB! - Mit der SPD wird es zügig einen neuen Anlauf zum Umsetzung eines Umweltgesetzbuches geben.

Um die Reduktion des Unterwasserlärms zu beschleunigen, hat der SPD-Minister Sigmar Gabriel bei der Vertragsstaatenkonfernz der ASCOBANS (Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale (und Delfine) in der Nord- und Ostsee) das Thema Unterwasserlärm auf die Tagesordnung gebracht. Hier hat Sigmar Gabriel das Thema bei der Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention in Nairobi 2005 und in Rom 2008 mit Resolutionsvorschlägen vorangebracht. Bei der anstehenden Reform der gemeinsamen Fischereipolitik wird die SPD dem Schutz gefährdeter Arten und Lebensräume eine besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Auf europäischer Ebene werden wir zur Beifangreduzierung von Walen nachdrücklich drängen und national flankierende Maßnahmen entwickeln.

Auch die SPD sieht einen dringenden Bedarf an der Sicherung der Lebensräume für Walarten. Darum werden wir ein weltweites repräsentatives Netzwerk von Meeresschutzgebieten bis 2012 vorantreiben – ich werde in Deutschland den ersten Meeresnationalpark schaffen. Dies habe ich in meinem Regierungsprogramm explizit festgelegt. Wir wollen den Schutz der Biodiversität in allen Facetten stärken. Neben der Arbeit im Regierungsbereich steht die SPD hierzu im Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen, auch und besonders mit den Tierschutzverbänden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

  

 


 

Postanschrift:
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin


    
Also das gibt 99 Punkte!
 
21 settembre

Bundestagwahl 2009

.... also.
ich habe mal - nur so aus Spaß - den Wahlomat bedient:
Und raus kam - mit großer Mehrheit - die Piratenpartei.
Ich frage mich nun - bin ich jung geblieben oder noch nicht erwachsen.
Das Ergebnis gab mir doch sehr zu denken ;-))
14 luglio

Reflexion

 
 

Ein kleiner Sonnenstrahl

fiel durch ein Wolkenloch

- traf ein Rosenstrauch.

Der öffnete drauf hin die Blüten,

als Dank für diese schöne Geste

und sandte zurück ein rotes Licht als Gruß

der Königin des Lichts.

08 luglio

Die Firma, ein Modell der Funktionsweise des Geistes

 

Reiko Michael Sabass

Rohatsu 5.1.2000

Zengruppe Bremen

http://www.zenkreis-bremen.de/

 

Die Firma, ein Modell der Funktionsweise des Geistes

Ich glaube, es stößt auf viele Fragen oder auch Unverständnis, wenn Huang Po, Obaku, immer von dem "Einen Geist", von dem "Nur Geist" redet und von dem Getrenntsein davon. Mir hat das nie geholfen, wenn man mir gesagt hat " hör doch einfach auf zu Denken", "laß doch einfach von dem begrifflichen Denken ab". Das hat mir überhaupt nicht genützt. So, und da der Dharma, wie er sagt ohnehin nicht mit Worten übertragen werden kann. Erlaube ich mir euch eine Erklärung zu geben, wie die Trennung zwischen dir und diesem "Einen Geist" zustande kommt und wie sie aufgelöst wird. Den Weg gehen, müsst ihr natürlich alleine.

Stell dir eine wunderschöne Landschaft vor. Mit Wiesen, einem kleinen Bach der da durchfließt, Bäumen. Die Sonne scheint, es riecht nach Gras und nach Blumen; der Wind weht leicht. Versetzt euch in diese Landschaft. Und da steht mitten in dieser Landschaft eine Fabrik. Ein Gebäude aus Backstein, etwas älteren Datums. Ein viereckiger Klotz mit 6 Stockwerken. Und wenn ihr euch umschaut, dann stehen da fünfhundert Meter weiter noch einige, etwas moderner gebaut, jüngeren Datums. Und wenn ihr euch umdreht, entdeckt ihr überall diese gleichen Fabriken.

Im untersten Geschoß (Parterre), der einen Fabrik, in die wir hineingehen, wuseln ganz viele Arbeiter herum und es werden Pakete angeliefert, es werden Informationen angeliefert. Und diese Arbeiter machen nichts anderes, als das sie sie in Empfang nehmen und besichtigen. Das ist die Geist-Ebene des Bewusstseins in der Fabrik. Das ist die Ebene, in der Informationen, auch Dinge, vielleicht in Päckchen – egal wie wir uns das Vorstellen – ankommen und einfach nur wahrgenommen werden. Reines Gewahrsein. Zugleich ist auf dieser Ebene aber ein Erkennen. Die kleinen Arbeiter, die da herumlaufen erkennen was da ankommt, ohne es in Begriffe zu fassen. So wie wenn du den Fußboden ansiehst, sofort weißt, was es ist, ohne daß sich ein Gedanke im Kopf regen muß. Wenn du das Geräusch einer Straßenbahn hörst, die da draußen vorbeifährt, weißt du spontan, unmittelbar, sofort, was es ist. Wenn du einen Vogel zwitschern hörst, weißt du sofort was es ist, ohne daß sich irgend etwas in deinem Geist regt, ohne daß du einen Gedanken, Namen dafür benutzen oder kreieren musst. Der ursprüngliche Buddhageist im untersten Stockwerk der Fabrik erkennt unmittelbar. Ein Baum ist ein Baum, ein Berg ist ein Berg. Dann werden diese Pakete, die da angeliefert werden und die Informationen die hereingekommen sind, in das nächsthöhere Stockwerk gebracht.

1. Stock

Wieder Arbeiter, die es dort in Empfang nehmen. Die Arbeiter, da unten, im untersten Geschoß, haben nur die Anweisung – nur in Empfang nehmen, nichts damit machen – die im Stockwerk darüber (erster Stock) machen eine Realitätsprüfung. Das heißt, die fangen an, tatsächlich mit dem was da von draußen ankommt, etwas zu machen. Nämlich sie überprüfen, was stimmt mit der Wirklichkeit überein, und was nicht. Und zwar geschieht diese Wirklichkeitsprüfung, auf Befehl des Vorstandes, der im obersten Stockwerk wohnt, natürlich nach dem Kriterium "Identitätsbildung". Das heißt, die Pakete müssen aufgeteilt werden in solche, auf die ein Firmenlogo draufkommt und wo kein Firmenlogo draufkommt. Diejenigen die den "Ich-Stempel" kriegen oder ICH-Schildchen aufgeklebt bekommen, müssen natürlich bestimmten Kriterien genügen. Das heißt, sie müssen zueinander irgendwie stimmig sein Dazu gibt es einen Kriterienkatalog. Der hängt an einem großen Schild, an einem Plakat an der Wand, auf den steht drauf, was zu ICH gehören darf und was NICHT-ICH ist. Auf dieser Ebene gehört z. B. der Körper noch zum ICH. Körper, Seele, Gedanken, Gefühl sind noch Einheit. Alles was Gefühle sind, Gedanken sind, der ganze Körper, alles das bekommt das Firmenlogo ICH. Alles Andere nicht. Dann kommen Sachen rein, die können da überhaupt nicht eingeordnet werden und zwar weder in ICH noch in Umwelt. Zum Beispiel Erich von Däniken, mit seinen ganzen Ideen, oder alles Übersinnliche, Geister. Und dazu gibt es einen Müllschlucker. Und alles was nicht in diesen Katalog hineinpasst, was Wirklichkeit sein darf und was nicht, kommt in den Müllschlucker. Und für die Arbeiter ist völlig klar, hinter dem Müllschlucker ist eine große Verbrennungsmaschine und da ist alles weg. In Wirklichkeit aber, grenzt an diesen Raum der Firma, ein Zweiter, noch viel größerer Raum, in dem eben alles dieses Übersinnliche und alle Geister und alle Götter und Gespenster angesammelt werden. So was wie Gedankenübertragung oder Teleportation, alles was es nicht geben darf. Das kommt alles in den Müllschlucker und landet im Gebäude nebenan. Und da sind auch Arbeiter und die machen genau das Gleiche, die sortieren das und trennen also auch auf in das was ICH ist und was zu Umwelt gerechnet wird. Die wissen aber beide nichts von einander, Aber, vielleicht, da bin ich mir nicht sicher, vielleicht wissen die aus; ich nenn ihn mal Schattenbereich oder grauen Bereich; vielleicht wissen die von den Anderen. Aber auf jeden Fall, die in dem Raum links, in dem Ersten, der hell beleuchtet ist, die wissen nichts von dem was da hinter dem Müllschlucker passiert. Es passiert noch etwas auf dieser Ebene. Um nämlich unterscheiden zu können, oder um den Eindruck von Stimmigkeit und Ganzheit herstellen zu können, was ICH ist und was zur Umwelt gehört, reicht das was da von draußen kommt als Information nicht aus. Dazu gibt es ein Lager in dem alles gespeichert ist , was man braucht, um Stimmigkeit herzustellen. Das heißt, nach dem Prinzip von Ähnlichkeit werden Sachen aus dem Lager dazugemischt, zu dem was ursprünglich aus der realen Wirklichkeit, aus der wunderschönen Landschaft angeliefert wurde. Es wird also etwas dazugemischt. Der Kaffee wird ein bisschen stärker gemacht, der Alkohol ein bisschen verdünnt. Wenn wir irgendwelche Blumen bekommen, die vielleicht nicht ganz dem Geschmack des ICHs entsprechen, dann werden andere Blumen dazugemischt. Verschiedene Gerüche aus dem Lager geholt, dazugemischt. So daß also schon ein stimmigeres Bild von Umwelt und ICH entsteht. In dem Lager sind auch Konzepte. Zum Beispiel das Konzept von Raum und Zeit. Da ist z.B. das Konzept, das es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt. Da ist das Konzept von Karma, von Ursache und Wirkung. Ursache und Wirkung sind ja das Verbindungsglied von Vergangenheit über Gegenwart in Zukunft. Wir konstruieren ja Zukunft und Vergangenheit, in dem wir Ereignisse, die wir im Augenblick erleben, rückwärts projizieren. Also vermuten wo kommen sie her, wie sind sie entstanden und wie werden sie sich weiter entwickeln- das ist Zukunft. Das alles passiert in dieser Ebene und die Konzepte dazu sind im Lager und alle Dinge, die Eingeliefert werden, werden zugeordnet, bekommen also auch Stempel; aus der Vergangenheit, das wird Zukunft werden, das gehört in die Gegenwart. So wird da sortiert. Dann kommt das Ganze, was dann erzeugt worden ist, an einerseits, Pakete, Informationen mit dem Firmenlogo, und solche ohne Firmenlogo - werden ein Stockwerk höher mit dem Aufzug transportiert.....

2. Stock

.... wieder Arbeiter, wieder Müllschlucker, genau das gleiche. Und das Spannende ist, daß zwischen diesem Stockwerk und dem darunter – außer, das da Waren von unten nach oben geliefert werden - keine Verbindung herrscht. Das heißt, die im 2. Stock, in dem wir jetzt sind, die wissen gar nicht daß zwischen der Wirklichkeit draußen und dem was sie geliefert bekommen schon ein Stockwerk dazwischen ist. Das da schon rumgefummelt worden ist, an den Informationen und an den Paketen. Davon haben die gar keine Ahnung, sondern die sind fest davon überzeugt – alles was zu ihnen reinkommt, kommt unmittelbar von Draußen aus der Wirklichkeit. Und hier wird wieder Aufgeteilt, nach zwei Kriterien. Das Eine ist Unsterblichkeit, also das Problem, daß alles was das Firmenlogo trägt, soll unsterblich werden können. Und das führt natürlich wieder bei den Arbeitern dort zu einer ziemlichen Hektik., nämlich, sie müssen schwer aussortieren. Das allermeiste was sie da angeliefert bekommen, kann nicht mit dem Stempel "unsterblich" versehen werden. Und so entsteht die Konstruktion einer Seele. Nur das, was einer Seele zugeordnet werden kann, kann den Stempel "unsterblich" kriegen. Der Körper z.B. nicht, der Körper ist eindeutig sterblich. Das heißt, es findet eine Spaltung statt, zwischen Seele und Körper. Der Körper wird auf dieser Ebene nicht mehr als ICH genommen, auf der Ebene darunter noch, aber hier schon nicht mehr. Das Andere, was da passiert ist das jetzt alle Pakete, alle Informationen mir Namen versehen werden. Die Namen kommen im Wesentlichen aus dem sozialen Umfeld in dem wir uns befinden. Alle Begriffe, alle Namen beziehen wir aus dem sozialen Umfeld. Das heißt, das Lager auf diesem Stockwerk besteht im Wesentlichen aus allen Kriterien, Normen, Wertvorstellungen aus dem sozialen Umfeld. Und alles was reinkommt wird klassifiziert. Was also gesellschaftlich erlaubt ist, darf bleiben, was gesellschaftlich nicht erlaubt ist – vielleicht sowas wie Wünsche nach Suizid, oder Vergewaltigung, Gewalt, Gemeinheit, Brutalität, oder auch solche Dinge, oder Pakete wie "großes Liebesbedürfnis", geliebt werden wollen, anerkannt werden wollen, beschützt sein wollen, was gesellschaftlich nicht akzeptiert ist, den gesellschaftlichen Normen in der Form nicht entspricht – kommt auf die Schattenseite. Alle Tabus, landen also auf der Schattenseite, werden als nicht als ICH bezeichnet. Und Schattenseite deswegen, da sind sie mir nicht mehr bewußt. Auf der linken, hellen Seite, wo die scheinbar klare Aktivität ist, bleibt nur das übrig, was das ICH – die Seele jetzt - wahrnehmen will. Als Existent einerseits - nicht ICH Existenz andererseits, was ich bin. Und alles, was nicht akzeptiert wird, schaufeln die Arbeiter in den Müllschlucker. Auf der anderen Seite geht es genau so zu, d.h. auch da, alles was von unten hochkommt, auf der Schattenseite wird genauso sortiert, eingeordnet, mit Namen und Begriffen versehen.

Dann geht es ins nächste Stockwerk.

3. Stock

 Das Kriterium nach dem wieder gearbeitet wird ist, das ICH, das Ego, stabil halten. Von Anfang an, in dem Moment, in dem Zeit und Raum erschaffen werden (1. Stock), wird der ganze Prozeß beherrscht vor dem "Angst vor dem Tod". Das Hauptkriterium ist Selbsterhaltung, Erhaltung, des ICH, Stabilisierung des ICH. Vermeidung von Tod und Vergänglichkeit.

4. Stock

Und auf dem nächsten Stockwerk, wo es wieder genau so ist, da die nicht wissen, daß es da drunter welche gibt. Sondern die denken, sie kriegen alles original aus der Wirklichkeit. Da schauen sich die Arbeiter das alles an, was da alles geliefert wird und der Vorarbeiter sagt: "das hat alles keinen Zweck, mit dem was wir geliefert bekommen können wir den Vorstand niemals zufriedenstellen.". "Das sind zwar veränderte, vermischte, ausgewählte, aussortierte, schon begrenzte, mit Zumischungen versehene Derivate der Wirklichkeit, aber es ist immer noch Wirklichkeit, was da hochgeliefert wird". "Aber es ist viel zu Konkret". Und was dann passiert. Sagt der Vorsteher: "wir machen jetzt folgendes – alles hat schon Schilder und alles hat schon Namen, wir liefern gar nicht mehr die Sachen selbst nach oben, sondern nur noch die Namen und die Schilder und die Landkarten". "Wir malen Landkarten von dem Ganzen und liefern nur noch Ideen, Vorstellungen, Bilder und Landkarten ins nächst höhere Stockwerk und Symbole, die Wirklichkeit kommt ratzeputz, radikal in den Müllschlucker, weg damit".

5. Stock

Im nächsten Stockwerk, wieder das gleiche Prinzip. Alle Arbeiter auf jedem Stockwerk denken, sie bekommen alles unmittelbar von der Wirklichkeit. Das heißt, hier ist völlig klar, alles was da angeliefert wird, als Ideen, an Vorstellungen, an Bildern, an Landkarten, wird für die Wirklichkeit gehalten. Der Fußboden ist die Wirklichkeit, Fußboden ist Wirklichkeit. Jetzt passiert noch eine Vorsortierung, bevor der Vorstand das Ganze überhaupt in die Finger bekommt. Irgendwie erinnert mich dieses Bild , - so wie ich mir früher die DDR vorgestellt habe – wie ein Honecker tatsächlich glauben konnte, daß in seinem Land alles paletti ist. Aber genau so läuft es ab. Jetzt passiert folgendes: daß hier noch einmal sortiert wird. Nach – nicht mehr gesellschaftlichen Normen und Wertungen - sondern nach individuellen. "Ich mag kein Obst" – alles was Obst ist, kommt in den Müllschlucker.

Also, hier wird gut und schlecht gemacht. Im Stockwerk vorher, wo Ideen, Vorstellungen, Bilder geschaffen wurden, ging es um Verschönerung und Idealisierung. Hier geht es um Gut und Schlecht. Was finde ich gut, was finde ich schlecht? Was finde ich angenehm, nach persönlichen Normen und Wertungen und was nicht. Und wieder wird alles Aufgeteilt. Und alles was nicht akzeptabel ist für mich, also nicht nur, daß es nicht ICH ist, das kann man ja noch hinnehmen – daß du ein Idiot bist, das kann man ja noch hinnehmen, aber da wo ich nach meinen eigenen Worten, ein Idiot bin, oder ein Versager – das kommt in den Müllschlucker.

6. Stock, Vorstandsebene

Und das Resultat, was dann sozusagen von der Wirklichkeit übrig bleibt, wird dem Vorstand präsentiert. Das ist sozusagen der Stoff, der uns – sei es glücklich macht, sei es unzufrieden macht, der uns quält, an denen wir unsere Wünsche hängen – das ist der Stoff, mit dem wir unsere Strategien dann fabrizieren, wie wir glücklicher werden könnten und zufriedener. Und da passiert ja jetzt etwas Merkwürdiges, auf der Vorstandsetage. Die Vorstandsetage ist auch geteilt. Da gibt es zum einen der Vorstand – alles weiß, hell gekleidete Herrschaften, Frauen und Männer – die da an einem Tisch sitzen und immer beraten was es jetzt zu tun gibt. Die beurteilen was da hoch kommt und entwickeln Strategien und beraten wie man es verbessern kann. Und die Vorstandsetagen der verschiedenen Fabriken, die da in der Landschaft stehen, die kommunizieren ja auch miteinander. Da gehen Nachrichten hin und her. Und da gehen Pakete hin und her. Und da passiert etwas Merkwürdiges. In dieser Vorstandsetage gibt es unsichtbare, ich nenn sie mal "Mafiosi". Nämlich aus der rechten, der Schattenseite. Wenn dann z. B. der Vorstand eine Nachricht an die Nachbarfabrik schickt, "ich brauche etwas Zuwendung von dir" dann steckt so ein unsichtbarer Mafiosi aus der Schattenseite noch einen Zettel dazu und schreibt drauf " im Grunde finde ich dich blöd". Das heißt, alles was du auf der Schattenseite verborgen, weggedrückt hast, ist ja auch weiter verarbeitet worden, aber auf der Ebene oben, ohne, daß du es merkst wirkt es mit. Und wenn der Vorstand , die weiß gekleideten Damen und Herren, irgendwelche Strategien entwickeln, dann setzt sich wahrscheinlich neben jeden so ein Mafiosi und flüstert ihm irgendwelche Schweinereien ins Ohr. Verwirrt ihn, Lenkt ihn in irgendwelche Richtungen, die eigentlich gar nicht gedacht, gewollt sind. Und da oben vermischt sich dann plötzlich alles wieder. Da kommt alles das was vorher verdrängt, weggedrückt, nicht wahrgenommen wurde, kommt wieder hervor. Es gibt einen Mafiosi, der ganz besonders groß, dick und fett ist, für die anderen unsichtbar und der heißt "Angst vor dem Tod". Der heißt "Angst vor ICH-Verlust. Der schürt, streut in allem was der Vorstand macht, immer etwas von dieser Angst ein. Das ist dann egal, ob es sich dann als "Angst vor Liebesverlust" oder Angst vor "nicht Wahrgenommen werden", Angst vor "nichts zu gelten", äußert. Es steckt immer dahinter Angst "niemand zu sein", oder nicht zu wissen wer ich bin. Und im Grunde dreht sich das ganze Karussell auf allen Ebenen im Wesentlichen um dieses Problem in meinem Bewußtsein – Angst niemand zu sein, nicht zu wissen wer du bist.

Der Weg zurück zur Geist-Ebene

Es ist im Grunde ein, wie man in der Technik sagt, ein "rückgekoppeltes System". Das heißt, alles was auf der einen Ebene etwas bewirkt, setzt auf der anderen eine Ursache, einem anderen Stockwerk oder auf der Schattenseite, oder umgekehrt. Und das wirkt ursächlich wieder zurück. Es sind alles gekoppelten Schleifen. Und wenn Obaku sagt "gib doch einfach begriffliche Denken auf", dann meint er damit, daß irgend wann ein Vorstand – es darf nicht der Dümmste und Kleinste sein – wenigstens ein Vorstandsmitglied muß mal auf die Idee kommen, daß mit dem ganzen Material, mit dem sie da umgehen, - und mit den Schwierigkeiten, und das Knirschen in der Kommunikation mit den Nachbarfabriken, und auch mit sich selber im Vorstand untereinander, welche Gefühle da immer rumspielen und die Gedanken, was der eine plappert, und der andere kann’s nicht mehr hören - das da irgend was nicht stimmt. Irgendwie stimmt das alles was da in meinem Geist stattfindet - und darauf muß man erst mal kommen – mit der Wirklichkeit nicht überein. Und einer muß auf die Idee kommen nachzuschauen, vielleicht noch andere zu überzeugen, bis er die Mehrheit hat und dann einmal vielleicht zu merken, was die Mafiosi da eigentlich treiben und das es sie gibt. Das heißt durch Beobachtung von sich selbst, was sich in der Vorstandsetage abspielt, zu merken, daß da Einflüsse und Informationen mit eingespielt werden, in die Gedanken und Entschlüsse, Entscheidungen und Vorstellungen, die nur zustande kommen können, weil da "Mafiosi" am Werk sind. Weil aus dem Unterbewußten der anderen Seite dauernd mit reingespielt, das zu bemerken. Das heißt, nach und nach vielleicht zuerst mal auf der Vorstandsetage - und da ist es am leichtesten – die Mafiosi sichtbar werden zu lassen. Auch so was zu merken – der Vorstand eine unglaublich starke Neigung hat, alles was ihm begegnet, was nicht in sein Bild paßt, in das Firmenlogo paßt, von sich selbst auf andere Firmen zu projizieren. Das ist der da, die Firma, das ist die Junge, das ist die Alte, das kommt von da, da kann ich nichts dafür, da sind die dran schuld. Und wenn das nicht mehr geht, dann kommt garantiert einer von den Vorständen und sagt: "das ist der liebe Gott, das kommt ganz von oben, der ist schuld". Zu merken, daß das alles aus der Mafiosoecke kommt. Aus der eigenen verdrängten Ecke kommt, das ist der erste Schritt in der ZEN-Übung.

Schluß

Dann kommt es darauf an, mit der Wachheit und Bewußtheit, wie so einer von diesen Vorständen in das nächste unteren Stockwerk zu gelangen. Bewußt werden zu lassen, mit welchen individuellen Wertungen ich eigentlich arbeite, welche Tabus ich habe. Tabus, an die überhaupt gar nich zu denken wage. Auch solchen Tabus zuzuwenden, dazu müßte so ein Vorstand den Mut und die Fähigkeit haben - nämlich - wenn du schon eine Etage tiefer kommst, - da wo also alle individuellen Bewertungen von Gut und Schlecht sind - du hast nur eine Chance, noch eine Etage tiefer zu kommen – also dich mehr der Wirklichkeit zu nähern – wenn du die Schattenseite mitnimmst, dir die Schattenseite auch bewußt machst. Also die Wand, in der der Müllschlucker ist, abreißt, immer durchlässiger machst. Das ist der Weg zur Befreiung zur Wirklichkeit. Also letztlich hinzukommen auf die Geistebene. Und nur empfiehlt Hung po den unmittelbaren Schritt – an keiner Stelle sagt er, du müßtest hier alles Stück für Stück abarbeiten, aufarbeiten von Stockwerk zu Stockwerk nach unten gehen – obwohl ich glaube, daß es ist nicht Vermeidbar ist – sondern er sagt " gib das Begriffliche Denken auf". Er sagt, gehe doch unmittelbar von der Vorstandsetage in's Erdgeschoß. Wenn du das Begriffliche Denken wirklich aufgeben kannst, dann kannst du inmittelbar die wunderschöne Landschaft und die Bäume und die Flüsse und die Berge wahrnehmen. Unmittelbar den Reinen Geist wahrnehmen. Dahinter steckt, daß ich, Das Ego, das heißt, das was auf der allerersten Etage im ersten Stock passiert, das nämlich alles das Firmenlogo kriegen muß, das ein Firmenlogo kreiert wird, ein ICH. Das ist der Antrieb für das ganze Desaster, für die ganze Entfremdung, für das Getrennt sein. Und das manifestiert sich in begrifflichem Denken. Das heißt, wenn du dem ICH die Möglichkeit raubst sich zu manifestieren, sich auszudrücken, in irgend einer Form Gestalt, Existenz zu gewinnen; weil, es ist ja nur eine Einbildung; und die erhält ihre Existenz dadurch, daß du so denkst. - wenn du dem Einhalt gebietest, dann hat dein Bewußtsein die Fähigkeit auf die reine Geistebene zu springen. Wobei der entscheidende Punkt ist, daß du nicht - nicht ICH – denkst. Hunag po sagt an einer Stelle "wenn du Existenz denkst, setzt du ein Wesen in die Welt, wenn du nicht Existenz denkst, setzt du ein anderes Wesen in die Welt". Der Punkt ist, das es das gar nicht denkt. Das heißt Aufgeben des Begrifflichen Denkens, das es das gar nicht denkt. Weder Existenz noch Nichtexistenz, weder ICH noch NICHT-ICH. Dann kommt unmittelbares Erleben auf der Geistebene. Wir erleben das alle Naselang, ihr kennt das. Es ist hilfreich, das Denken bewußt auszuschalten, die Übung des Nichtdenkens. Wenn du das Denken bewußt ausschaltest und aus dem Fenster guckst - du kannst auch deine Hand oder den Fußboden anschauen, aber eine schöne Landschaft eignet sich da besser- wenn du nicht denkst und du schaust eine schöne Landschaft an, merkst du, spürst du, wie die Intensität des Schauens wächst. Und wie sich ein Glücksgefühl breitmacht. Ein – oh, wie schön ist das. Am Anfang nur ganz leise, aber es wird immer mehr. Wie schön ist das, wenn du also in einen Zustand hineingehst wo nichts zwischen dir und dem unmittelbaren Gewahrsein ist. Wie schön ist das. Die Welt ist voller Gold. Das wünsche ich uns allen, ja.

Danke

Ende des Vortrages

06 luglio

Die Lehre vom "Einen Geist"

 

Huang-po (jap. Obaku Kiun) 770 - 850
Aufentshaltsort:
auf dem Berg Huang-po
Richtung: zählt zu den Vorvätern der Rinzai-Schule
Dharmanachfolger von: Pai-chang Huai-hai (ja. Hyakujo ekai)
Dharmanachfolger: Lin-chi I-hsüan (jap. Rinzai Gigen)
Schriften: Die von dem Beamten und Gelehrten P`ei Hsiu (jap. Haikyu) aufgezeichneten Worte und Unterweisungen des Meisters Huang-po stellen eine der tiefgründigsten Schriften des Zen dar. Eine dt. Übersetzung nach der engl. Übertragung von John Blofeld findet sich in: Huang-po, Der Geist des Zen. Die Zen-Lehre des chinesischen Meisters Huang-po, Bern 1983

Alle Buddhas und alle Lebewesen sind nichts als der "Eine Geist", neben dem nichts anderes existiert. Dieser Geist, der ohne Anfang ist, ist ungeboren und unzerstörbar. Er ist weder grün noch gelb, hat weder Form noch Erscheinung, er gehört nicht zu der Kategorie von Dingen die existieren oder nicht existieren. Auch kann man nicht in Ausdrücken wie alt oder neu von ihm denken. Er ist weder lang noch kurz, weder groß noch klein. Er überschreitet alle Grenzen, Maße, Normen, Zeichen und Vergleiche. Du siehst ihn stets vor dir, doch sobald du über ihn nachdenkst verfällst du dem Irrtum. Er gleicht der "unbegrenzten Leere", die weder zu ergründen noch zu bemessen ist. Dieser "Eine Geist" allein ist Buddha und es gibt keinen Unterschied zwischen Buddha und den Lebewesen, nur daß sie an Formen festhalten und im Außen die Buddhaschaft suchen. Durch eben dieses Suchen aber verlieren sie sie. Denn sie benutzen Buddha um Buddha zu suchen und benutzen den Geist um den Geist zu erfassen. Selbst wenn sie ein Äonen lang ein Äußerstes leisten würden, sie könnten die Buddhaschaft doch nicht erreichen. Sie wissen nicht, daß ihnen, in dem Augenblick, in dem sie das "begriffliche Denken" aufgeben und ihre Unruhe vergessen, Buddha erscheinen wird. Denn dieser Geist ist Buddha und Buddha ist alle Lebewesen.

Der Geist ist Buddha. Es gibt keine anderen Buddhas oder irgend ein anderer Geist. Er ist strahlend und fleckenlos. Den Geist für begriffliches Denken zu benutzen bedeutet die Substanz lassen und an Formen binden. Der Geist gleicht der Leere in der es keine Verwirrung und kein Böses gibt. Denn wenn die Sonne aufsteigt und die ganze Welt erleuchtet, nimmt die Leere nicht an Glanz zu und wenn sie niedergeht wird die Leere nicht dunkler. Die Erscheinungen von Licht und Dunkel wechseln, das Wesen von Leere aber bleibt unverändert. Das gleiche gilt für den Geist des Buddha und der Lebewesen. Wenn du Buddha für eine reine strahlende oder erleuchtete Erscheinung hältst, die Lebewesen aber für üble, dunkle und todgeweihte Gestalten, so werden dich diese Vorstellungen von der höchsten Erkenntnis fernhalten. Wenn ihr nicht zu dieser Geistsubstanz erwacht, werdet ihr den Geist mit "begrifflichem Denken" überlagern, den Buddha außerhalb von euch suchen und gebunden bleiben an Formen, fromme Übungen und anderes, was schädlich und keineswegs der Weg zur höchsten Erkenntnis ist. Alle Opfer die den Buddhas der Welt gebracht würden glichen nicht dem Opfer, das jenem gebracht wird, der das "begriffliche Denken" aufgegeben hat. Warum? Weil dieser keinerlei Begriffe mehr formt.

Die Substanz des Absoluten gleicht im Inneren Holz oder Stein, da sie nämlich unbewegt ist. Außerhalb gleicht sie der Leere, da sie ohne Grenzen und Hemmungen ist. Sie ist weder objektiv noch subjektiv, hat keinen bestimmten Ort, ist ohne Form und kann nicht verschwinden. Wen es zu ihr hinzieht, der wagt nicht in ihr einzugehen, da er Angst hat in die Leere hinabgeschleudert zu werden, ohne sich an etwas klammern zu können. So starren sie auf den Abgrund und ziehen sich zurück. Dies bezieht sich auf alle, die dies Ziel durch Überlegung zu erreichen suchen. Es sind dies die Vielen. Während nur wenige die intuitive Erkenntnis des Weges erlangen. Ihr Schüler des Weges, die ihr nicht in eurem eigenen Bewußtsein zu diesem Geist erwacht und die ihr an äußeren Erscheinungen hängt, oder etwas Objektives außerhalb euren eigenen Geistes sucht, ihr alle habt dem Weg den Rücken gekehrt.

Sandkörner des Ganges. Von diesen sagte der Buddha: "Würden alle Buddhas und Bodhisattvas zusammen mit Indra und allen Göttern über ihn schreiten, der Sand würde sich nicht freuen. Wenn Ochs, Schafe, Reptilien und Insekten auf ihn treten, der Sand empfindet keinen Ärger. Er sehnt sich nicht nach Schmuck und Wohlgerüchen und hat auch kein Verlangen nach dem Gestank von Urin und Mist". Dieser Geist ist nicht an begriffliches Denken gebunden und völlig frei von jeder Form. So unterscheiden sich Buddhas und Lebewesen in keiner Weise. Könntet Ihr euch nur freimachen von "begrifflichem Denken", hättet ihr alles erreicht. Es gibt solche, die sich nach dem Vernehmen dieser Lehre in einem Augenblick vom "begrifflichen Denken" befreien. Unser ursprüngliches Buddhawesen ist, vom Standpunkt der höchsten Wahrheit, ohne das geringste Teilchen von Gegenständlichkeit. Es ist leer, allgegenwärtig, still, rein. Es ist herrlich und geheimnisvolle Freude, nichts anderes. Dringe tief in es ein, in dem du selbst dazu erwachst. Das was du in jedem Augenblick vor dir hast ist all dieses Buddhawesen in all seiner Vollkommenheit. Es gibt nichts außerhalb. Ihr solltet gewiß sein, daß die vier Elemente, die den Körper aufbauen, nicht das "Selbst" bilden, und daß das "Selbst" keine "Wesenheit" ist. Woraus sich ableiten läßt, daß der Körper weder ein "Selbst" noch eine "Wesenheit" ist. Es gibt nur die Geistquelle von grenzenloser Ausdehnung und absoluter Reinheit.

So gibt es sinnenhaftes Essen und weises Essen. Wenn der Körper, der aus den vier Elementen besteht, Hunger leidet und ihr ihm ohne Gier Nahrung verschafft, dann ist dies weises Essen. Wenn ihr euch aber gierig an Reinheit und Wohlgeschmack ergötzt, dann laßt ihr die Unterscheidung zu, die aus falschem Denken erwachsen. Nur Befriedigung des Geschmackssinnes zu suchen, ohne zu wissen, wann man genug hat, heißt sinnenhaftes Essen. Plötzlich der Tatsache gewahr zu werden, daß nur der eigene Geist Buddha ist und nichts zu erreichen ist. Keine einzige Handlung zu verbringen, das ist der höchste Weg. Dies heißt wirklich einem Buddha gleich sein. Es steht nur zu befürchten, daß ihr durch Aufkommen eines einzigen Gedankens, eine Schranke zwischen euch und dem Weg errichtet. Von Gedankenaugenblick zu Gedankenaugenblick, keine Tätigkeit. Das ist Buddha sein. Wenn ihr Schüler des Weges Buddha werden wollt, braucht ihr keinerlei Lehre zu studieren, ihr müßt nur lernen, wie ihr es vermeidet nach etwas zu suchen und euch an irgend etwas zu klammern. Wo nichts gesucht wird ist der ungeborene Geist gegenwärtig. Wo keinerlei Anhaften besteht ist der unzerstörbare Geist vorhanden. Was weder geboren ist, noch zerstört wird, das ist Buddha.

 Von der Zeit an, wo der große Meister Bodhidharma in China ankam, sprachen er nur vom "Einen Geist" und übermittelte nur den "Einen Dharma". Er benutzte Buddha um Buddha zu übertragen und sprach niemals von einem anderen Buddha. Er benutzte den Dharma um den Dharma zu Übertragen und sprach niemals von einem anderen Dharma. Dieser Dharma war "der Dharma ohne Worte" und dieser Buddha war der ungreifbare Buddha. Denn diese beiden sind in Wahrheit jener "Eine Geist" der die Quelle aller Dinge ist. Dies ist die Einzige Wahrheit, alles andere ist falsch. Fort mit eurem Dualismus, mit euren Vorlieben und Abneigungen! Jedes einzelne Ding ist eben der "Eine Geist". Hast du dies erkannt, hast du das Gefährt der Buddhas bestiegen. Gewöhnlich sind die Menschen dem "begrifflichen Denken" verfallen, das auf den Erscheinungen der Umwelt beruht. Daher stammen ihre Begierden und ihr Haß. Um die Erscheinungen die euch umgeben loszuwerden, müßt ihr dem "begrifflichen Denken" ein Ende setzen. Hört dies auf, so sind die Erscheinungen der Umwelt leer. Sind diese leer, hört das Denken auf. Wenn ihr jedoch versucht, die Umwelt auszuschalten, bevor ihr das "begriffliche Denken" aufgegeben habt, werdet ihr keinen Erfolg haben. Ihr werdet vielmehr ihre Macht stärken euch abzulenken. Wenn also alle Dinge nichts sind als Geist, ungreifbarer Geist, was hofft Ihr dann zu erreichen? Darum sagte der Buddha: "Ich habe durch die Erleuchtung wahrlich nichts dazugewonnen". Es gibt eben nur ein geheimnisvolles, schweigendes Verstehen, nichts anderes. Könnte der gewöhnlich Mensch, wenn er im Sterben liegt, nur die Elemente des Bewußtseins als "leer" erkennen und ganz erfassen, daß die physischen Elemente nicht sein "Ich" bilden, daß der wahre Geist ohne Form ist und weder kommt noch geht, daß sein Wesen weder mit der Geburt beginnt, noch mit dem Tot endet, sondern ganzheitlich und unbeweglich in seinen Tiefen ist, und das der Geist eins ist mit den Erscheinungen der Umwelt. Er würde Blitzartig Erleuchtung erlangen. Er würde nicht mehr in die Welt verstrickt sein, er würde die Welt übersteigen. Nicht mehr die geringste Neigung zur Wiedergeburt besitzen. Würde er den herrlichen Anblick aller Buddhas wahrnehmen, die von prächtigsten Manifestationen umgeben, zu seiner Begrüßung erschienen. Er würde dennoch nicht den Wunsch haben sich ihnen zu nähern. Sollte er alle Arten schrecklicher Gestalten um sich gewahren, er würde dennoch keinen Schrecken empfinden. Er würde einfach er selbst sein, ohne jeden begrifflichen Gedanken, eins mit dem Absoluten. Er hätte den Zustand des unbedingten Seins erlangt.

Wo kann es Täuschung geben, wenn es weder Buddhas noch Lebewesen, weder Subjekt noch Objekt gibt? Oft hindern die Erscheinungen der Umwelt den Menschen den Geist wahrzunehmen, hindern persönliche Ereignisse die zugrundeliegenden Prinzipien zu erkennen. Darum versuchen sie den Erscheinungen die sie umgeben zu entrinnen, um ihren Geist zu befreien oder Ereignisse zu verdunkeln um die Prinzipien zu erfassen. Sie begreifen nicht, daß die nur eine Verdunkelung der Erscheinungen durch den Geist, der Ereignisse durch die Prinzipien ist. Laß einfach deinen Geist "leer" werden. Dann entleeren sich die Erscheinungen der Umwelt von selbst. Laß die Prinzipien ruhen und die Ereignisse werden sich von alleine beruhigen. Der Geist der Bodhisattvas gleicht der "Leere" und er läßt von allem ab. Wenn Gedanken an die Vergangenheit nicht festgehalten werden, bedeutet dies Ablassen von der Vergangenheit. Wenn Gedanken an die Gegenwart nicht festgehalten werden, ist dies Ablassen von der Gegenwart. Wenn Gedanken an die Zukunft nicht festgehalten werden, bedeutet dies Ablassen von der Zukunft. Die ist das völlige Ablassen von Zeit. Die Übertragung von Lehre kann nicht durch Worte geschehen. Eine Übermittlung durch Worte kann nicht der Dharma sein. Geist wird durch Geist übertragen und zwischen ihnen besteht kein Unterschied. Übermittlung und Empfang der Übertragung sind eine schwer verständlich Art der geheimnisvollen Verständigung, so daß tatsächlich nur wenige sie empfangen konnten. In Wahrheit ist es so: Geist ist nicht Geist und die Übermittlung nicht wirklich Übermittlung. Die einzelnen Sinnesorgane werden jeweils mit Wahrnehmungsobjekten eins, die sie in die Irre führen. Die Augen mit der Form, das Ohr mit dem Klang, die Nase mit dem Geruch, die Zunge mit dem Geschmack, der Körper mit der Berührung, der Verstand mit den Wesenheiten. Zwischen diesen Organen und ihren Gegenständen entsteht die Sinneswahrnehmung. Begreifst du, daß diese Wahrnehmungen keine objektive Existenz besitzen, dann verbindest du die Elemente harmonisch zu einer einzigen geistigen Herrlichkeit, die der "Eine Geist" ist. Alle Schüler des Weges wissen dies und können dennoch nicht ablassen sich Begriffe über die einheitliche geistige Herrlichkeit zu machen. So hängen sie an Wesenheiten und erreichen das schweigende Verständnis des ursprünglichen Geistes nicht! 

Ein Mönch fragte: Und doch wird berichtet, daß wer die 32 charakteristischen Merkmale eines Buddha besitzt, die lebenden Wesen zu befreien vermag. Wie könnt ihr das leugnen?

Alles was irgend ein Merkmal besitzt, ist Täuschung. Ebenso wie Affen ihre Zeit damit verbringen unaufhörlich Dinge fortzuwerfen und wieder aufzuheben, so ist es mit euch und mit allem Lernen. Alles wessen ihr bedürft ist das Aufgaben eures "Lernens", eures "Unwissend" und "Erleuchtet", "Rein" und "Unrein", "Groß" und "Klein", eurer "Bildung" und eurer "Tätigkeit". Solche Dinge sind bloße Hilfsmittel, reine Ausschmückungen innerhalb des "Einen Geistes". Verwirf, was du erworben hast als wäre es nur ein Bett, das für dich während einer Krankheit aufgeschlagen wurde. Es gibt nur den "Einen Geist". In Wirklichkeit gibt es keine Vielfalt, keinen himmlischen Glanz und kein ruhmreichen Sieg, auch keine Unterwerfung. Wenn aber niemals ein ruhmreicher Sieg gewonnen wurde, kann es auch keine tatsächliche Wesenheit wie einen Buddha geben und da niemals eine Unterwerfung stattfand, kann es keine solchen tatsächlichen Wesenheiten geben wie die "Lebewesen". Alles begriffliche Denken ist eine irrtümliche Meinung. Die solchen falschen Lehren vertreten, erfreuen sich einer Vielzahl von Begriffen. Der Bodhisattva aber verharrt unbeweglich inmitten einer ganzen Heerschar von ihnen. Du mußt dich hüten, Myriaden von gesonderten Formen zu unterscheiden. Das Vergängliche mag man mit der "Leere" vergleichen, die "große Leere" aber ist Vollkommenheit, in der es weder Mangel noch Überfluß, sondern nur eine gleichförmige Stille gibt, in der alles Wirken zur Ruhe gekommen ist. Wende nicht ein, daß es noch andere Bereiche außerhalb der großen Leere geben könnte, denn dieser Einwand würde zu Unterscheidungen führen. Darum steht geschrieben: Vollkommenheit ist ein tiefes Meer von Weisheit, Samsara aber gleicht dem strudelnden Chaos. Wenn wir von der Erkenntnis sprechen, die ich gewinnen kann, von dem Lernen, daß ich betreiben kann, von meinem Verständnis, meiner Befreiung, meinem moralischen Lebensweg, so scheinen unsere Erfolge diesen Begriffen eine erfreuliche Seite abzugewinnen. Unsere Mißerfolge aber lassen sie bedauernswert erscheinen. Ich gebe dir den Rat, ganz unbewegt zu bleiben, ohne jede Tätigkeit. Es gibt nur den "Einen Geist", der weder Buddha noch Lebewesen ist, denn er enthält keine Dualismen. Wegen der aus dem dualistischen Denken entstehenden Hindernissen wies Bodhidharma einzig darauf hin, daß der "Ursprüngliche Geist" und die Substanz von uns allen in Wahrheit Buddha ist. Er bot keine falschen Hilfsmittel zur Selbstvollendung an. Er gehörte zu keiner Schule, die stufenweise Fortschritt lehrt, seine Lehre läßt keine Eigenschaft wie Licht und Dunkelheit zu. Da sie kein Licht ist, gibt es kein Licht, da sie nicht dunkel ist, gibt es keine Dunkelheit. Hieraus folgt, daß es keine Finsternis gibt und auch kein Ende der Dunkelheit. Wer durch das Tor unserer Schule tritt darf nur die Mittel der höheren Einsicht einsetzen. Diese Art des Begreifens ist als Dharma bekannt. Dharma erkennen, nennen wir den Buddha wahrnehmen. Erkennen wir, daß tatsächlich weder Dharma noch Buddha existieren, dann gehen wir in den sogenannten "Sanga" ein. Das heißt, wir gesellen uns den Mönchen jenseits aller Bewegung zu. Niemals gab es auch nur ein einziges Ding. Wo also sollte Staub sich niedersetzen? Begreifst du den Kern dieser Aussage, sprichst du nicht mehr von "jenseitiger Seligkeit".

Ein Mönch fragte: Wenn es niemals auch nur ein einziges Ding gab, können wir dann die Erscheinungen als nicht existent bezeichnen?

Nichtexistenz ist ebenso falsch wie das Gegenteil. Bodhi bedeutet, daß man keine Vorstellung von Existenz oder Nichtexistenz besitzt.

Ein Mönch fragte: Was ist der Buddha?

Dein Geist ist Buddha. Buddha ist Geist. Immer wieder: Geist und Buddha sind nicht zu trennen. Darum steht geschrieben: "Was Geist ist, ist Buddha, ist es anderes als Geist, ist es sicherlich anderes als Buddha".

Ein Mönch fragte: Wo ist in diesem Augenblick, in dem irrtümliche Gedanken in meinen Geist aufsteigen, der Buddha?

In diesem Augenblick bist du dir dieser irrtümlichen Gedanken bewußt. Nun, dein Bewußtsein ist Buddha. Alle Denkvorgänge und Gedanken stammen aus deinen Vorstellungen. Würdest du die überhaupt nicht mehr vorstellen, wo könnte Buddha dann noch existieren?

Ein Mönch fragte: Wo ist Buddha im Augenblick der Erleuchtung?

Wo kommt die Frage her, wo entsteht dein Bewußtsein? Wenn alles Reden zum Schweigen gebracht wird, wenn alle Bewegung zum Stillstand kommt, wenn jeder Anblick, jeder Klang vergeht, dann schreitet Buddhas Werk der Befreiung wahrhaft voran. Wo willst du Buddha suchen? Du kannst nicht noch einen Kopf auf deinen drauf setzen, noch Lippen auf deine Lippen. Du solltest dich bloß jeder dualistischen Unterscheidung enthalten. Hügel sind Hügel, Wasser ist Wasser, Mönche sind Mönche, Laien sind Laien. Aber diese Berge, diese Flüsse, diese ganze Welt mit Sonne Mond und Sternen, sie alle existieren nicht außerhalb deines Geistes. Der ganze tausendfältige Kosmos existiert nur in dir. Wo sonst ließen sich die verschiedenen Kategorien von Erscheinungen finden. Außerhalb des Geistes ist nichts. Die grünen Hügel, die überall deinem Blick begegnen und dieser blaue Himmel, den du über der Erde glitzern siehst, keine Haaresbreite von diesem existiert außerhalb der Vorstellungen, die du dir selber gebildet hast.

Ein Mönch fragte: Angenommen, daß dem so ist, welcher besonderer Zustand wäre dann mit dem Wort Bodhi bezeichnet?

Bodhi, Erleuchtung, ist kein Zustand. Buddha hat ihn nie erreicht. Den Lebewesen fehlt er nicht, er kann nicht mit dem Körper erlangt, noch mit dem Geist gesucht werden. Alle Lebewesen sind schon eins mit Bodhi.

Ein Mönch fragte: Wie aber erreicht man den Bodhigeist?

Bodhi ist nicht etwas, daß erreicht werden kann. Könntest du dich in diesem Augenblick davon überzeugen, daß er unerreichbar ist und tatsächlich überhaupt niemals erlangt werden kann, dann hättest du den Bodhigeist. Da Bodhi kein Zustand ist, kann man ihn nicht erreichen. Wenn du wirklich erkannt hast, daß alle Lebewesen eins mit Bodhi sind, dann wirst du nicht mehr denken Bodhi sei zu erreichen. Du magst von Anderen über von "diesem Erreichen" des Bodhigeistes gehört haben. Doch ist dies ein intellektueller Weg.

Ein Mönch fragte: Wenn wir immer "Eins" mit Buddha, dem Absoluten waren, warum gibt es dann noch Wesen die durch die Geburt Existenz erlangen?

Die wahre Buddhasubstanz ist eine vollkommen Einheitliche. Ohne Überfluß, ohne Mangel. Sie durchdringt die Zustände der Existenz und ist dennoch überall ganzheitlich. So ist jede einzelne der Myriaden von Erscheinungen im Weltall Buddha, das Absolute. Diese Substanz mag mit einer Menge von Quecksilber verglichen werden, die nach allen Seite verstreut immer wieder zu einer Ganzheit zusammenfließt. Unzerstreut ist sie ein Stück, in dem das Eine das Ganze umfaßt und das Ganze das Eine. Die verschiedenen Formen und Erscheinungen können andererseits mit Wohnungen verglichen werden. So wie man eine Hütte aufgibt um in einem Haus zu wohnen, so tauscht man einen physischen Körper für einen Geistigen und so fort bis zu den höchsten Bereichen hinauf.

Ein Mönch fragte: Auf welche Weise predigen die Buddhas in ihrem unendlichen Erbarmen und Mitleid den Lebewesen das Gesetz?

Wir bezeichnen ihr Erbarmen und Mitleid als unendlich, weil diese ohne Ursache und Wirkung sind. Erbarmen heißt in Wirklichkeit, daß man keine Vorstellung von einem Buddha besitzt, der Erleuchtung erlangt. Und Mitleid, daß man sich keine Lebewesen vorstellt, die der Befreiung bedürfen. In Wirklichkeit wird der Dharma weder mit Worten gepredigt, noch auf andere Weise bezeichnet. Ihr werdet, auch wenn ich mir um euretwillen Dinge ausdenke und anderer Leute Vorstellung studiere, dadurch in keinem Fall eine wahre Erfahrung des wahren Wesens eures eigenen Geistes, in eurem eigenen Inneren erlangen. Darum werden letztendlich all diese Dinge keine Hilfe für euch sein.

Ein Mönch fragte: Was bedeutet "eifriges Bemühen"?

Die vollkommenste, erfolgreichste Form eifrigen Bemühens ist, daß ihr aus eurem Geist Unterscheidungen wie mein Körper, mein Denken verbannt. Keine Körper, keine Gedanken, das ist der Weg der Buddhas.

Ein Mönch fragte: Wenn ich diesem Weg folge und mich des begrifflichen Denkens enthalte, werde ich dann mit Sicherheit das Ziel erlangen?

Solches Nichtdenken ist Befolgen des Weges. Was soll das Gerede über "Erreichen" und "Nichterreichen"? Tatsache ist folgendes: Denkst du an "Etwas", dann schaffst du eine Wesenheit, denkst du an "Nichts", dann erschaffst du eine Andere. Laß solch irrtümliches Denken vollkommen vergehen, dann wird nichts zu suchen übrigbleiben.

Ein Mönch fragte: Was ist mit dem Überschreiten der drei Welten, der Begierde, Form und Formlosigkeit gemeint?

Überschreiten der "drei Welten" bedeutet überwinden des Dualismus von Gut und Böse. Buddhas erscheinen in der Welt um der Begierde, der Form und der formlosen Erscheinungen ein Ende zu bereiten. Auch für dich werden die drei Welten vergehen, wenn du den Zustand jenseits des Denkens erreichen kannst. Wenn du andererseits noch an dem Begriff festhältst, daß irgendetwas, sei es auch so klein wie der hundertste Teil eines Staubkornes, objektiv existieren könnte, dann wird selbst deine vollkommene Beherrschung des Mahajana Kanons dir nicht den Sieg über die drei Welten ermöglichen.

Da der Geist Buddha, das Absolute ist, erfaßt er alle Dinge. Von dem Erleuchteten an dem äußersten Ende, bis zu den niedrigsten, auf dem Bauch kriechenden Reptilien und Insekten an dem Anderen. Sie alle haben in gleicher Weise Teil am Buddhawesen und alle sind von der Substanz des "Einen Geistes". Deshalb übermittelte Bodhidharma, als er aus dem Westen kam, nichts anderes als den Dharma des "Einen Geistes". Er deutet unmittelbar auf die Wahrheit hin, daß alle Lebewesen seit jeher von der gleichen "Einen Substanz" waren wie Buddha. Er folgte keiner der irrigen Methoden der "Vollendung". Könnt ihr dies Verständnis eures eigenen Geistes erlangen und dadurch euer wirkliches Wesen entdecken, dann gäbe es gewiß nichts mehr für euch zu suchen.

Ein Mönch fragte: Wie kommt dann ein Mensch zum Begreifen seines eigenen Geistes?

Was diese Frage stellt ist dein eigener Geist. Würdest du allerdings in Ruhe verharren und auch die geringste Gedankentätigkeit ausschalten, würdest du seine Substanz als "Leere" erkennen. Du würdest erkennen das sie formlos ist, keinen Platz im Raum einnimmt und weder unter die Kategorie des Seins noch in die des Nichtseins fällt. Da der Geist nicht wahrnehmbar ist, lehrt Bodhidharma: "der Geist, der unser wahres Wesen ist, ist der ungezeugte und unzerstörbare Schoß." Darum sagt das Sutra: "Entwickle dein Bewußtsein, das auf keinem einzigen Ding aufbaut. Bereite nur eine Matte aus auf der ihr stillsitzen könnt. Liegt euer Denken darnieder, wie ein schwerkranker Mann, hört alles Karma auf und alle Vorstellungen schwinden." Das ist es was man als "Bodhi" bezeichnet. Solange euer Geist der geringsten Denkbewegung unterworfen ist, werdet ihr dem Irrtum unterliegen "Unwissend" und "Erleuchtet" als gesonderte Zustände zu betrachten. Auch eure größten Anstrengungen werden vergeblich sein. Ebenso wie ein noch so hoch in die Luft geschossener Pfeil unvermeidlich auf den Boden zurückfallen muß. Trotz dieser Anstrengung werdet ihr wieder an das Rad von Geburt und Tod gebunden. Hängt ihr solchen Übungen nach, wird euch die Erkenntnis der wahren Bedeutung Buddhas versagt bleiben. Würdet ihr jetzt üben, eure Gedanken zu jeder Zeit ruhen zu lassen, sei es beim Gehen, Sitzen, Liegen und euch vollkommen auf das Ziel konzentrieren, keine Gedanken, keine Dualität zu schaffen, euch nicht auf Andere zu verlassen, an nichts zu haften, einfach den Dingen, den ganzen Tag hindurch, ihren Lauf zu lassen, als wärt ihr zu krank um euch um sie zu kümmern, dann würden alle Dharmas euer Verständnis ganz durchdringen. Nach einiger Zeit würdet ihr an nichts mehr gebunden. Ihr würdet nun zu erstenmal in eurem Leben entdecken, das eure Reaktionen den Erscheinungen gegenüber abnehmen und ihr würdet endlich die dreifache Welt überschreiten. Die Menschen würden dann sagen: "Ein neuer Buddha ist in der Welt erschienen". Reine und leidenschaftslose Erkenntnis bedeutet ein Beenden des unaufhörlichen Flusses der Gedanken und Bilder. Auf diese Weise schafft ihr kein Karma mehr, daß zur Wiedergeburt führt, weder als Gott, noch als Mensch, noch als Höllenwesen. Wenn jede Art von Denkvorgang zum Stillstand gebracht ist, wird auch nicht mehr die geringste Spur von Karma geschaffen. Dann werden euer Geist und Körper schon in diesem Leben zu einem vollkommen befreiten Wesen gehören. Sollte dies nicht schon zur unmittelbaren Befreiung, von weiteren Wiedergeburten führen, so könnt ihr zumindest versichert sein, daß die Wiedergeburt euren Wünschen entspricht. Das Sutra führt aus: "Bodhisattvas werden wiedergeboren in welcherlei Gestalt sie wollen". Würden sie aber plötzlich die Kraft verlieren, ihren Geist von begrifflichem Denken freizuhalten, dann würde die Bindung an Formen sie in die Welt der Erscheinungen zurückziehen und jede dieser Formen würde ihnen das Karma eines Dämonen schaffen. Die Worte des Gauthama Buddha sollten nur als wirksamen Hilfsmittel dienen, um die Menschen aus der Dunkelheit der schlimmsten Unwissenheit herauszuführen, als gäbe man gelbe Blätter als Gold aus, damit ein Kind nicht mehr weint. Wozu solche Kindereien, wenn ihr dies einmal begriffen habt? In harmonischer Übereinstimmung mit den Bedingungen eures jetzigen Lebens solltet ihr, wenn sich die Gelegenheiten bieten, das in früheren Leben aufgespeicherten Karma abbauen und vor allem vermeiden, neues Material zur Vergeltung aufzuhäufen.

Mögen auch Andere von dem Weg der Buddhas sprechen, als sei dieser durch verschiedene fromme Übungen und Sutrastudien zu erreichen, so dürft ihr doch nichts mit solchen Ideen zu tun haben. Die plötzlich aufblitzende Einsicht, daß Subjekt und Objekt eins sind, führt euch zu einem zutiefst geheimnisvollen, wortlosem Begreifen und durch dieses Begreifen werdet ihr zur Wahrheit des Zen erwachen. Euer "wahres Wesen" ist euch niemals verloren gegangen. Selbst nicht in dem Augenblick der Täuschung. Noch wird es im Augenblick der Erleuchtung gewonnen. Es füllt die ganze "Leere" aus. Und es ist von Anbeginn von der Substanz des "Einen Geistes". Wie könnten im Grunde, diese vom Denken erschaffene Objekte, außerhalb der "Leere" existieren? Die "Leere" ist ohne Ausdehnung, ohne Raum, ohne Leidenschaft, Tätigkeit, Täuschungen, ohne rechtes Verstehen. Du mußt klar erfassen, daß in ihr keine Dinge sind. Weder Menschen noch Buddhas, denn diese "Leere" enthält nicht die geringste Haaresbreite von irgend etwas, was räumlich gesehen werden kann. Sie hängt von nichts ab und sie ist an nichts gebunden. Sie ist das aus sich selbst existierende, das nicht geschaffene Absolute. Wie kann dann noch in Frage gestellt werden, daß der wirkliche Buddha keinen Mund hat und kein Dharma predigt, oder daß wirkliches Hören keine Ohren braucht. Wer wäre denn da zu hören? Wahrlich dies ist ein Kleinod von unschätzbarem Wert!

Huang-Po Hsi-yün
(jap. Obaku Kiun),

gest. 850, einer der größten chin. Zen-Meister. Schüler und Dharma-Nachfolger von Pai-chang Huai-hai (jap. Hyakujo Ekai und der Meister von Lin-chi I-hsüan (jap. Rinzai Gigen). Huang-po hatte 13 Dharma-Nachfolger; als der Meister von Lin-chi ist er einer der Vorväter der Rinzai-Schule. Die von dem Gelehrten P’ei Hsiu aufgezeicheten Worte und Unterweisungen des Meisters Huang-po stellen eine der tiefgründigsten Schriften des Zen dar. Huan-po war über 2 Meter groß und hatte eine Perlenförmige Erhöhung auf der Stirn. Er verließ in jungen Jahren sein Heim und wurde Mönch in einem Kloster auf dem Berg Huang-po nahe seinem Heimatort. Nachdem Hung-po später eine Zeitlang im Kloster von Nan-ch’üan P’u-yüan (jap. Nansen Fugan) gelebt hatte, ließ er sich im Ta-an-Kloster in Hung-chou nieder. Der Premierminister P’ei Hsiu, der zu seinen Schülern gehörte, ließ ein großes Zen-Kloster bauen und bat Huang-po, sich dort niederzulassen. Nach dem Berg, auf dem Huang-po als junger Mönch gelebt hatte, nannte er dieses Kloster Huang-po-shan, und dieser Name ging schließlich auf ihn über.

25 giugno

Dringender Protestaufruf von der IWC!‏

Bitte appelliert gemeinsam mit der WDCS an die USA, den Antrag Dänemarks auf eine Ausweitung der Waljagd in Grönland abzulehnen
Die USA versuchen die EU unter Druck zu setzen, damit diese den Antrag Dänemarks auf eine Ausweitung der grönländischen Waljagd auf Buckelwale unterstützt.
 
10 giugno

Zen-Geschichten 1

Der 5. Patriarch, nach Bodhidharma, Hung-jen suchte einen Nachfolger.
Ungefähr zwei Jahre vorher war Hui-neng als junger Mann ins Kloster gekommen.
Er war von zu Hause weg gegangen, hatte seine Mutter alleine gelassen, – weiß nicht, ob das so gut war – aber offensichtlich ist sie damit klar gekommen. Er ist ins Kloster eingetreten, ist nicht als Mönch ordiniert worden, sondern gleich in die Küche geschickt worden um da Küchenjunge zu sein. Und zwei Jahre später suchte Hung-jen, der 5. Patriarch einen Nachfolger. Dazu stellte er seinen Mönchen die Aufgabe – wer den besten Vers, oder Gatha an die Wand schreiben konnte, sollte sein Nachfolger werden. Von allen Mönchen die im Kloster waren, traute sich nur ein Mönch, nämlich Shen-hsiu, wohl der intelligenteste, er war wohl Obermönch, nur er traute sich so ein Gedicht oder Vers zu schreiben. Alle Anderen, so wird berichtet, haben sich gedacht, das erreiche ich nie, laß die Finger davon, du blamiert dich nur. Das würde uns wahrscheinlich genau so gehen, und er schrieb an die Wand:

Dein Körper ist wie der Bodhi-Baum,
dein Geist ist wie ein klarer Spiegel,
achte darauf, daß sich kein Staub darauf niederläßt.

Bodhi ist eigentlich Erleuchtung und der Bodhi-Baum ist der Baum, unter dem der Buddha seine Erleuchtung erlangt haben soll. Hui-neng, der Küchenjunge, der sich eigentlich gar nicht angesprochen fühlte – das ganze Theater war ja für die Mönche gemacht – kam da vorbei, sah den Spruch und schrieb:

In Wahrheit gibt es gar keinen Bodhi-Baum
und auch keinen klaren Spiegel,
von Anfang an ist kein Ding,
worauf könnte sich Staub herniedersetzen?

Man merkt schon, das Zweite klingt irgendwie besser, obwohl wir es ja nicht begreifen. Aber es hat was. »in Wahrheit gibt es keinen Bodhi-Baum« Wovon Huang-po die ganze Zeit spricht*, »in Wahrheit gibt es keinen Buddha und keine Lebewesen«
und auch keinen klaren Spiegel,
von Anfang an ist kein Ding,
worauf könnte sich Staub herniedersetzen?
Bezogen auf den Vers von
Shen-hsiu meint Hui-neng, oder man kann es so interpretieren – was soll der Blödsinn, sich wie einen klaren Spiegel aufzufassen, und immer aufzupassen, daß sich kein Staub darauf niedersetzt, ihn zu putzen. Das heißt ja wirklich etwas erreichen zu wollen, Klarheit haben wollen. Das heißt, noch auf dem Weg zu sein, noch auf der Suche. Während die eigentliche, tiefe Erkenntnis »von Anfang an ist kein Ding, es gibt nichts, worauf sich Staub niedersetzen könnte« also unmittelbar zur tiefsten Erkenntnis kommen. Und so ist es dann ja auch gekommen.
Hui-neng mußte dann abhauen aus dem Kloster. Der 5. Patriarch hat ihn sich noch in der Nacht vorgeknöpft, nachdem er den Vers geschrieben hatte. Hat ihm den Dharma verpaßt und die ganze Nacht unterrichtet und ihm gesagt, hau ab, die Mönche sind alle hinterhältig. Es wird berichtet, in der Legende zumindest, daß er geflohen ist um einem Mordanschlag zu entgehen, weil nämlich eigentlich Shen-hsiu für sich das Patriarchat, also die Nachfolge des 5. Patriarchen für sich in Anspruch nahm. Hui-neng ist abgehauen, hat 15 Jahre im Verborgenen gelebt. Vermutlich nicht weil er sich versteckt hat, sondern aus der Erkenntnis, eigentlich nicht wirklich reif zu sein, also noch zu Üben und sich erst dann zu erkennen gegeben.
Er hat die sogenannte "südliche Schule" in China gegründet und Shen-hsiu, der Obermönch, mit dem ersten Vers, der das Pariarchat auch für sich in Anspruch genommen hatte, nachdem der 5. Patriarch gestorben war, ist auch anerkannt worden und hat die sogenannte nördliche Schule gegründet. Diese beiden Schulen stehen genau für diese unterschiedlichen Auffassungen. Nämlich die nördlich Schule für die allmähliche Erleuchtung, die im Wesentlichen durch intellektuelle Erkenntnis bewirkt wird, also durch intellektuelles Begreifen der Lehre des Buddha. Die südliche Schule ausgezeichnet durch hohe Spontaneität, vertritt die plötzliche, spontane Erleuchtung. Das Nichtdenken, das unmittelbare Zugehen auf den Kern der Wirklichkeit. Alle Koan kommen aus der südlichen Schule. Soweit wir Huang-po verstehen – er ist natürlich ein Vertreter genau dieser Schule.

Ein schönes Beispiel dazu gibt es auch im 28. Beispiel des Mumon Koan. Da wird im Kommentar des Mumon diese kleine Begebenheit von Tokusan erzählt, Anhänger der nördlichen Schule:
Als der nämlich hörte, daß in der südlichen Schule die Auffassung vertreten wird – dein Geist ist Buddha, so wie du bist, bist du Buddha. Das fand er völlig daneben und schnappte sich seine Sutren und reiste nach Süden um sie zu belehren. Immerhin mutig, denn im Süden lebten ja die Feinde. Auf dem Weg, schon im Süden, kam er zu einer Imbißbude, die Überschrieben war mit dem Spruch "Hier kannst du deinen Geist erfrischen." Also etwa "refresh your mind". Und dann ging er hinein und wollte etwas zu essen und zu trinken haben. Die Alte, die hinter dem Tresen stand, sah natürlich, daß er Mönch war und so ein Bündel auf dem Rücken hatte. Sie fragte ihn "Ehrwürdiger, was für eine Literatur tragt ihr da in eurem Gepäck auf eurem Rücken?" und Tokusan antwortete, ganz stolz "von mir, Kommentare zum Diamantsutra". Die Alte hinter dem Tresen sagte daraufhin unbeeindruckt "ich habe gehört, daß in den Sutren gesagt wird, den vergangenen Geist kannst du nicht fassen, den gegenwärtigen Geist kannst du nicht fassen und den zukünftigen Geist kannst du nicht fassen – welchen Geist willst du erfrischen. Da war Tokusan platt und die Alte hat ihm auch nichts gegeben, er mußte hungrig von dannen ziehen. Aber er faßte noch mal Mut und fragte die Alte, ob es in der Nähe einen großen Meister gäbe, der über das Paradoxon Bescheid wisse. Sie hat ihm dann den Weg zu Ryutan Osho gezeigt und wie er da Erleuchtung erlangt hat wird in dem Koan beschrieben.

* siehe dazu Blog "Nur Geist" Mai05/Juni05/Juli05

Aus einem Vortrag von Reiko Michael Sabass
Rohatsu 05.01.2000

Zengruppe Bremen

http://www.zenkreis-bremen.de/

Rei Ko Sensei, Michael Sabaß, geb. 1944, Physiker, begann 1980 mit der Zen-Übung und war Schüler von Prabhasa-Dharma-Roshi und Gundula Meier, bevor er 1987 zum Zen-Kreis Bremen kam. Er wurde 1989 im Myoshin-ji als Schüler von Oi Saidan Roshi zum Mönch ordiniert, im Januar 1995 von Rei Shin Sensei als Dharma-Nachfolger und ein Jahr später als Zen-Lehrer anerkannt.

27 maggio

Antwortgedicht

wettstreit

von (c) Elsa Rieger - österr. Autorin : http://schreibtalk.blogspot.com/2009_05_01_archive.html



bin gehäutet von
jahren - mit dir

schärfst dein messer
zum unendlichsten

mal - wartest bis
ich deinen sieg

verkünde - noch
halte ich aus

 

Von Ursa: http://ursa-lyrik.spaces.live.com/blog/cns!762197B558992CC3!1742.entry

häute mich
täglich
nächtlich
innen
außen
in
zerborstenen
Gedanken
doch
siegen?
siegen wirst
du nie
jeder Lidschlag
häutet dich
mit
kämpferischer
Frauen-list
warte
nicht
(c) Ursa 05/09

von mir:

Du häutest dich jetzt
Jahr für Jahr.

Doch unter deiner Schale
bleibt Du du.

Ein wenig frischer
siehst Du aus.

Doch Schlange bleibst
Du Mal für Mal.

26 maggio

Stoppt den Walfang

Liebe Wal- und Delfinfreunde!

© Duncan Murrelldie WDCS ist in Kenntnis darüber, dass Dänemark auch dieses Jahr bei der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) plant, die Ausweitung der Walfangquoten für Grönland zu beantragen. Erneut fordert der europäische Nachbarstaat Deutschlands den jährlichen Abschuss von 10 Buckelwalen.

Helfen Sie uns den Abschuss von Buckelwalen im Atlantik zu verhindern!

Die noch zu Dänemark gehörende Autonomieregion Grönland gibt an, es  bestehe dringender Bedarf an zusätzlichem Walfleisch zur Sicherung der Nahrungsgrundlagen für alle in Grönland lebenden Menschen. Tatsache ist, dass in Grönland auf Grund der hohen Anzahl getöteter Wale und Delfine sogar ein Überschuss an Walprodukten besteht.

© Ingrid Visser-) Grönland schöpft die bisher zugeteilte Walfangquote nicht gänzlich aus. Indigene Gemeinden dürfen jährlich 212 Nördliche Zwergwale, zwei Grönlandwale und 19 Finnwale töten.

-) Teile der Walprodukte werden gefroren und Vakuum verpackt in Supermärkten in ganz Grönland auch an Touristen kommerziell veräußert.

-) in Grönland werden jedes Jahr ca. 4000 Kleinwale (Delfine, Schweinswale, Narwale und Weißwale) völlig unreguliert getötet. Oftmals werden die Tiere nicht gänzlich genutzt. Ein Zeichen der verschwenderischen Jagden.

Der Antrag Dänemarks ist die Fortsetzung einer Reihe von Versuchen der Walfanglobby die Kategorie des Indigenen Walfangs auszuhöhlen und zu kommerzialisieren.

Senden Sie noch heute ein Protest-E-Mail an die Regierungen der Europäischen Union, die auch Mitglied der IWC sind.

Die Ablehnung des Antrags durch den Block der EU-Staaten wäre ein wichtiger Schritt, um die Genehmigung der Tötung von Buckelwalen zu verhindern.

Danke für Ihre Unterstützung
Ihr

Nicolas Entrup
WDCS
Geschäftsführer

24 marzo

meiner

Josef Ackermann
 
ist soooo ....
 
 
Halt!
Er meinte, sein Gehalt sei 2008 auf 1,4 Millionen geschrumpft!
Nur damit keine Mißverständnisse entstehen.