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Gerhard

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Ich bin der ich bin.
ohne Anfang,
ohne Ende,
vor jeder Zeit.
In mir ist nichts was es nicht gibt.
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Steppenwolf

Stille ist ein Schweigen, das dem Menschen Augen und Ohren öffnet
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Leonard Cohen - In My Secret Life
June 25

Dringender Protestaufruf von der IWC!‏

Bitte appelliert gemeinsam mit der WDCS an die USA, den Antrag Dänemarks auf eine Ausweitung der Waljagd in Grönland abzulehnen
Die USA versuchen die EU unter Druck zu setzen, damit diese den Antrag Dänemarks auf eine Ausweitung der grönländischen Waljagd auf Buckelwale unterstützt.
 
June 10

Zen-Geschichten 1

Der 5. Patriarch, nach Bodhidharma, Hung-jen suchte einen Nachfolger.
Ungefähr zwei Jahre vorher war Hui-neng als junger Mann ins Kloster gekommen.
Er war von zu Hause weg gegangen, hatte seine Mutter alleine gelassen, – weiß nicht, ob das so gut war – aber offensichtlich ist sie damit klar gekommen. Er ist ins Kloster eingetreten, ist nicht als Mönch ordiniert worden, sondern gleich in die Küche geschickt worden um da Küchenjunge zu sein. Und zwei Jahre später suchte Hung-jen, der 5. Patriarch einen Nachfolger. Dazu stellte er seinen Mönchen die Aufgabe – wer den besten Vers, oder Gatha an die Wand schreiben konnte, sollte sein Nachfolger werden. Von allen Mönchen die im Kloster waren, traute sich nur ein Mönch, nämlich Shen-hsiu, wohl der intelligenteste, er war wohl Obermönch, nur er traute sich so ein Gedicht oder Vers zu schreiben. Alle Anderen, so wird berichtet, haben sich gedacht, das erreiche ich nie, laß die Finger davon, du blamiert dich nur. Das würde uns wahrscheinlich genau so gehen, und er schrieb an die Wand:

Dein Körper ist wie der Bodhi-Baum,
dein Geist ist wie ein klarer Spiegel,
achte darauf, daß sich kein Staub darauf niederläßt.

Bodhi ist eigentlich Erleuchtung und der Bodhi-Baum ist der Baum, unter dem der Buddha seine Erleuchtung erlangt haben soll. Hui-neng, der Küchenjunge, der sich eigentlich gar nicht angesprochen fühlte – das ganze Theater war ja für die Mönche gemacht – kam da vorbei, sah den Spruch und schrieb:

In Wahrheit gibt es gar keinen Bodhi-Baum
und auch keinen klaren Spiegel,
von Anfang an ist kein Ding,
worauf könnte sich Staub herniedersetzen?

Man merkt schon, das Zweite klingt irgendwie besser, obwohl wir es ja nicht begreifen. Aber es hat was. »in Wahrheit gibt es keinen Bodhi-Baum« Wovon Huang-po die ganze Zeit spricht*, »in Wahrheit gibt es keinen Buddha und keine Lebewesen«
und auch keinen klaren Spiegel,
von Anfang an ist kein Ding,
worauf könnte sich Staub herniedersetzen?
Bezogen auf den Vers von
Shen-hsiu meint Hui-neng, oder man kann es so interpretieren – was soll der Blödsinn, sich wie einen klaren Spiegel aufzufassen, und immer aufzupassen, daß sich kein Staub darauf niedersetzt, ihn zu putzen. Das heißt ja wirklich etwas erreichen zu wollen, Klarheit haben wollen. Das heißt, noch auf dem Weg zu sein, noch auf der Suche. Während die eigentliche, tiefe Erkenntnis »von Anfang an ist kein Ding, es gibt nichts, worauf sich Staub niedersetzen könnte« also unmittelbar zur tiefsten Erkenntnis kommen. Und so ist es dann ja auch gekommen.
Hui-neng mußte dann abhauen aus dem Kloster. Der 5. Patriarch hat ihn sich noch in der Nacht vorgeknöpft, nachdem er den Vers geschrieben hatte. Hat ihm den Dharma verpaßt und die ganze Nacht unterrichtet und ihm gesagt, hau ab, die Mönche sind alle hinterhältig. Es wird berichtet, in der Legende zumindest, daß er geflohen ist um einem Mordanschlag zu entgehen, weil nämlich eigentlich Shen-hsiu für sich das Patriarchat, also die Nachfolge des 5. Patriarchen für sich in Anspruch nahm. Hui-neng ist abgehauen, hat 15 Jahre im Verborgenen gelebt. Vermutlich nicht weil er sich versteckt hat, sondern aus der Erkenntnis, eigentlich nicht wirklich reif zu sein, also noch zu Üben und sich erst dann zu erkennen gegeben.
Er hat die sogenannte "südliche Schule" in China gegründet und Shen-hsiu, der Obermönch, mit dem ersten Vers, der das Pariarchat auch für sich in Anspruch genommen hatte, nachdem der 5. Patriarch gestorben war, ist auch anerkannt worden und hat die sogenannte nördliche Schule gegründet. Diese beiden Schulen stehen genau für diese unterschiedlichen Auffassungen. Nämlich die nördlich Schule für die allmähliche Erleuchtung, die im Wesentlichen durch intellektuelle Erkenntnis bewirkt wird, also durch intellektuelles Begreifen der Lehre des Buddha. Die südliche Schule ausgezeichnet durch hohe Spontaneität, vertritt die plötzliche, spontane Erleuchtung. Das Nichtdenken, das unmittelbare Zugehen auf den Kern der Wirklichkeit. Alle Koan kommen aus der südlichen Schule. Soweit wir Huang-po verstehen – er ist natürlich ein Vertreter genau dieser Schule.

Ein schönes Beispiel dazu gibt es auch im 28. Beispiel des Mumon Koan. Da wird im Kommentar des Mumon diese kleine Begebenheit von Tokusan erzählt, Anhänger der nördlichen Schule:
Als der nämlich hörte, daß in der südlichen Schule die Auffassung vertreten wird – dein Geist ist Buddha, so wie du bist, bist du Buddha. Das fand er völlig daneben und schnappte sich seine Sutren und reiste nach Süden um sie zu belehren. Immerhin mutig, denn im Süden lebten ja die Feinde. Auf dem Weg, schon im Süden, kam er zu einer Imbißbude, die Überschrieben war mit dem Spruch "Hier kannst du deinen Geist erfrischen." Also etwa "refresh your mind". Und dann ging er hinein und wollte etwas zu essen und zu trinken haben. Die Alte, die hinter dem Tresen stand, sah natürlich, daß er Mönch war und so ein Bündel auf dem Rücken hatte. Sie fragte ihn "Ehrwürdiger, was für eine Literatur tragt ihr da in eurem Gepäck auf eurem Rücken?" und Tokusan antwortete, ganz stolz "von mir, Kommentare zum Diamantsutra". Die Alte hinter dem Tresen sagte daraufhin unbeeindruckt "ich habe gehört, daß in den Sutren gesagt wird, den vergangenen Geist kannst du nicht fassen, den gegenwärtigen Geist kannst du nicht fassen und den zukünftigen Geist kannst du nicht fassen – welchen Geist willst du erfrischen. Da war Tokusan platt und die Alte hat ihm auch nichts gegeben, er mußte hungrig von dannen ziehen. Aber er faßte noch mal Mut und fragte die Alte, ob es in der Nähe einen großen Meister gäbe, der über das Paradoxon Bescheid wisse. Sie hat ihm dann den Weg zu Ryutan Osho gezeigt und wie er da Erleuchtung erlangt hat wird in dem Koan beschrieben.

* siehe dazu Blog "Nur Geist" Mai05/Juni05/Juli05

Aus einem Vortrag von Reiko Michael Sabass
Rohatsu 05.01.2000

Zengruppe Bremen

http://www.zenkreis-bremen.de/

Rei Ko Sensei, Michael Sabaß, geb. 1944, Physiker, begann 1980 mit der Zen-Übung und war Schüler von Prabhasa-Dharma-Roshi und Gundula Meier, bevor er 1987 zum Zen-Kreis Bremen kam. Er wurde 1989 im Myoshin-ji als Schüler von Oi Saidan Roshi zum Mönch ordiniert, im Januar 1995 von Rei Shin Sensei als Dharma-Nachfolger und ein Jahr später als Zen-Lehrer anerkannt.

May 27

Antwortgedicht

wettstreit

von (c) Elsa Rieger - österr. Autorin : http://schreibtalk.blogspot.com/2009_05_01_archive.html



bin gehäutet von
jahren - mit dir

schärfst dein messer
zum unendlichsten

mal - wartest bis
ich deinen sieg

verkünde - noch
halte ich aus

 

Von Ursa: http://ursa-lyrik.spaces.live.com/blog/cns!762197B558992CC3!1742.entry

häute mich
täglich
nächtlich
innen
außen
in
zerborstenen
Gedanken
doch
siegen?
siegen wirst
du nie
jeder Lidschlag
häutet dich
mit
kämpferischer
Frauen-list
warte
nicht
(c) Ursa 05/09

von mir:

Du häutest dich jetzt
Jahr für Jahr.

Doch unter deiner Schale
bleibt Du du.

Ein wenig frischer
siehst Du aus.

Doch Schlange bleibst
Du Mal für Mal.

May 26

Stoppt den Walfang

Liebe Wal- und Delfinfreunde!

© Duncan Murrelldie WDCS ist in Kenntnis darüber, dass Dänemark auch dieses Jahr bei der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) plant, die Ausweitung der Walfangquoten für Grönland zu beantragen. Erneut fordert der europäische Nachbarstaat Deutschlands den jährlichen Abschuss von 10 Buckelwalen.

Helfen Sie uns den Abschuss von Buckelwalen im Atlantik zu verhindern!

Die noch zu Dänemark gehörende Autonomieregion Grönland gibt an, es  bestehe dringender Bedarf an zusätzlichem Walfleisch zur Sicherung der Nahrungsgrundlagen für alle in Grönland lebenden Menschen. Tatsache ist, dass in Grönland auf Grund der hohen Anzahl getöteter Wale und Delfine sogar ein Überschuss an Walprodukten besteht.

© Ingrid Visser-) Grönland schöpft die bisher zugeteilte Walfangquote nicht gänzlich aus. Indigene Gemeinden dürfen jährlich 212 Nördliche Zwergwale, zwei Grönlandwale und 19 Finnwale töten.

-) Teile der Walprodukte werden gefroren und Vakuum verpackt in Supermärkten in ganz Grönland auch an Touristen kommerziell veräußert.

-) in Grönland werden jedes Jahr ca. 4000 Kleinwale (Delfine, Schweinswale, Narwale und Weißwale) völlig unreguliert getötet. Oftmals werden die Tiere nicht gänzlich genutzt. Ein Zeichen der verschwenderischen Jagden.

Der Antrag Dänemarks ist die Fortsetzung einer Reihe von Versuchen der Walfanglobby die Kategorie des Indigenen Walfangs auszuhöhlen und zu kommerzialisieren.

Senden Sie noch heute ein Protest-E-Mail an die Regierungen der Europäischen Union, die auch Mitglied der IWC sind.

Die Ablehnung des Antrags durch den Block der EU-Staaten wäre ein wichtiger Schritt, um die Genehmigung der Tötung von Buckelwalen zu verhindern.

Danke für Ihre Unterstützung
Ihr

Nicolas Entrup
WDCS
Geschäftsführer

April 27

Sprechen über Zu viele Seesterne!?

Eine schöne Geschichte von Monré:
March 24

meiner

Josef Ackermann
 
ist soooo ....
 
 
Halt!
Er meinte, sein Gehalt sei 2008 auf 1,4 Millionen geschrumpft!
Nur damit keine Mißverständnisse entstehen.
March 23

Aufgelesen

 
Die kanadische Regierung hat in diesem Jahr insgesamt 338.200 Robben zur Tötung freigegeben, 55.000 mehr als im Vorjahr. Im Einzelnen dürfen in der in Kürze beginnenden Jagdsaison 280.000 Sattelrobben, 8200 Mützenrobben und 50.000 Kegelrobben getötet werden, wie Fischereiministerin Gail Shea mitteilte. Tierschützer sprachen von einer "skandalösen“ Entscheidung der Regierung.
 
Meinung:
Nahrungskonkurrenten haben es schwer in unserer Welt.
Es kann doch nicht nur um die Felle gehen, wer zieht sich heute noch einen Robbenfellmantel an?
Robben und der Mensch fressen Fisch und da liegt der Hund (die Robbe) begraben!
 
 
March 18

Jazz Schatz

Ich lese z. Z. das Buch Echo Park von Michael Connelly und darin schwärmt der Ermittler Harry Bosch von einer CD von Thelonious Monk und John Coltrane at Carnegie Hall.
Ich war nun neugierig und habe mir die CD bestellt.
Thelonious Monk Quartet with John Coltrane at Carnegie Hall
Nun, ich bin restlos Begeistert!
Wer diese Art Jazz mag - sehr empfehlenswert.
Als dieses Konzert aufgezeichnet wurde, war ich 10 Jahre alt.
Wie die Zeit vergeht. Aber diese Musik ist zeitlos schön.
March 17

Winnenden Albertville Realschule

Alle fragen sich "Warum" doch das ist Vergangenheit, die uns nicht weiterbringt.
Die Frage muß doch lauten, wie kann man in Zukunft so ein Massaker verhindern oder zumindest erschweren.
Und das ist relativ einfach – keine Schußwaffen in Privathäusern.
Eine weitere Verschärfung des Waffenrechts hatte nichts gebracht. Ein neues Gesetz muß her!
Schäuble sagt "eine Änderung ist nicht notwendig, die bestehenden Gesetze müßten nur angewandt werden.
Welch ein Zynismus, aber er hat ja auch keine Angehörigen verloren.
Nun hatte eine Umfrage ergeben, daß über 70% der Bevölkerung gegen eine Lagerung von Waffen in Privathäusern ist. Doch was macht die Politik? Merkel will die ordnungsgemäße Lagerung von Waffen kontrollieren lassen. Doch es gibt nicht mal genügend Lebensmittelkontrolleure. Wer bezahlt die Waffenkontrolleure? Richtig, der Steuerzahler. Er zahlt für eine Minderheit von Waffennarren mit einer guten Lobby. Sind die Waffen so jederzeit, sicher untergebracht? Die Frage kann sich jeder selbst beantworten.
Eine Sicher Lagerung von Schußwaffen und Munition ist nur zentral in einem bewachten Gebäude möglich und die Kosten müssen die bezahlen, die dieses Hobby ausführen wollen. Ich will das nicht als "Sport" benennen. Wo ist da Sport? Wird man, indem man in der Gegend rumballert gesünder? Ich will diese Waffenbesitzer nicht als "Krank" bezeichnen aber ich glaube ihnen fehlt irgend etwas. Was hat das mit Sport zu tun, wenn Leute duzende Gewehre und großkalibrige Handfeuerwaffen besitzen. Die mit dem wettbewerbsfähigen Schießsport gar nichts zu tun haben. Wenn man heute, trotz scharfer Waffengesetze eine Waffe besitzen möchte, geht man einfach in einen Schützenverein und kann sich alle möglichen Schußwaffen kaufen.
Was geschieht nun mit den Personen, die ihre Waffen nicht ordnungsgemäß verschließen? Das ist nur eine Ordnungswidrigkeit, wie falsch Parken. Keinerlei Abschreckung!
Was könnte man noch tun, Nachahmer solche Taten zu erschweren, ganz verhindern läßt sie sich niemals, das ist mir auch klar. Ein Punkt ist die Berichterstattung in den Medien. Hier wird dem Täter die Aufmerksamkeit zuteil, die er vorher vermutlich vermißt hat. Das ist, und war in der Vergangenheit, ein Motiv. Jeder Nachfolger versucht seinen Vorgänger zu Übertreffen und auch ganz groß herauszukommen. Was wäre, wenn die Medien nur mit ein paar Zeilen berichtet hätten? Keine Namen genannt und keine Fotos gezeigt hätten? Das hätte die Attraktivität einer solchen Tat extrem vermindert.
Nun was wird sich ändern? Nicht viel. Niemand der Politiker wird sich gegen die Lobby der Waffenhersteller und Schützenvereine durchsetzen. Und es wird, sobald jemand labil ist, und sich wieder die Gelegenheit ergibt, an eine Waffe zu kommen, das nächste Massaker ereignen. Und alles beginnt von vorne.

Warum?

March 10

50. Jahrestag

Heute jährt sich zum 50en Mal der Aufstand der Tibeter gegen die chinesische Herrschaft.
„China will tibetische Kultur auslöschen“ sagte der Dalai Lama in einer Ansprache in Dharmsala.
Im vergangenen Jahr kam es zu wochenlangen Unruhen, denen über 200 Menschen zum Opfer fielen.
Viele der 600 Festgenommemen befinden sich immer noch in Haft.
Die Internationale Kampagne für Tibet (ICT) legte anlässlich des Jahrestags eine Namensliste der Betroffenen vor und forderte deren sofortige Freilassung.
February 12

Shivas Tanz

Also, das war zweifelsohne der schönste Abend.

Die Mädchen haben mit solch einer Ernsthaftigkeit und Freude - ich denk mal zu Ehren Shivas - getanzt, das es ein Freude war.

So wunderbare Kostüme, so toll geschminkt und mit Schmuck beschmückt.

Tänze von Klassisch bis zu Mexikanischen und Südseemotiven.

 

 
February 11

Aazhimala Shiva Temple Fest

 
An einem Abend ist die Gruppe "MUSICLANDEX" aufgetreten.
Diskosound und -Tanz auf Indisch.
Nicht Schlecht, hat mir gut gefallen und die Mädels waren begeistert.
Ein Junger Mann Fancis Xavier sprach mich an, das wären seine Klassenkameraden und ob ich ihm von den Fotos nicht ein paar Abzuge schicken könnte.
Kann ich. War ein sehr schöner Abend.
 

Das Tempelfest zu Ehren Shivas findet jedes Jahr Januar/Februar statt und dauert zwei Wochen.

Es wird eine Verstärkeranlage aufgebaut mit der man ein Stadion beschallen kann. Die riesigen Lautsprecherboxen ziehen sich die ganze Aazhimala Road bis zur Hauptstraße hoch. Nicht das sich die Anwohner beschweren würden, die wollen das so. Im Hotel gab es für die Zeit Nachlaß und es waren nicht so viele Gäste anwesend.

Jeden Abend gab es Veranstaltungen bis spät in die Nacht, einige habe ich besucht, siehe Fotos.

Ich hatte mich unter die Einheimischen gemischt und mich einfach wie sie, vor die Bühne auf den nackten Sandboden gesetzt. Männer auf der rechten Seite, Frauen und Kinder auf der linken Seite, fein säuberlich getrennt.

Die Besucher werden verpflegt. Dazu werden, schon am Vorabend, riesige Mengen – ich weiß nicht was - in riesigen Kesseln über offenem Feuer gekocht.

Wir haben nur die letzte Woche erlebt und als alles vorbei war kehrte herrliche Ruhe ein.

February 09

Die Fischer von Chowara Beach

 
 
Jeden Tag werden von den Fischern, mit Hilfe eines Bootes, ein, oder mehrere große Netze ausgebracht und im Laufe des Tages vom Strand her eingezogen.
Das Netz wird im großen Bogen ausgelegt und 2 Mannschaften ziehen dann die beide Enden des Netzes wieder ein.
Die ganze Prozedur dauert mehrere Stunden und die Ausbeute ist meistens, erschreckend gering.
In einem Netz sah ich einen Korb voll Fische, ein Andermal nur drei Fische, als Lohn für Stundenlage Arbeit.
Zum Glück ist das nicht die einzige Fangmöglichkeit. Des Nachts ist das Meer von hunderten Booten besetzt und es sieht durch die Lampen im Dunkeln so aus, als wäre eine kleine Stadt auf dem Wasser. Wie die Fangquote dort aussieht, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Die Fischer sind alles Christen, viele haben ein Kreuz um den Hals. Auch gibt es eine kleine Kirche zwischen den Palmen und eine Christusfigur auf einem Felsen.
Einige der Touristen waren über den Strand etwas enttäuscht. Die Fische (Männer) benutzen das Meer auch als WC. Und einige, festere Überreste bleiben dann schon mal am Strand liegen. Die Inder haben offensichtlich zu menschlichen Ausscheidungen eine andere Sichtweise wie die westlich geprägten Weißen.
Das muß man dann einfach tolerieren. Und praktisch ist es ja doch auch, wenn das Meer einem den Hintern wäscht ;-)). Ich habe es aber nicht selber ausprobiert.
Wenn man den Strand sieht, vor allem aus der Luft, glaubt man, die Gegend wäre ziemlich unbewohnt. Das Täuscht. Überall unter den Palmen gibt es kleine Häuser und Hütten, in denen Menschen leben. Trotz der relativen Armut haben die Menschen ein Auskommen und machen einen fröhlichen/glücklichen Eindruck. Glück scheint doch nicht vom materiellen Wohlstand abzuhängen. Aber man muß wohl in eine solche Umgebung hineingewachsen sein.
 
December 17

Weihnachtslied

 

 

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre ferne Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

 Theodor Storm

Allen Besuchern und Freunden -

ein friedliches und fröhliches Weihnachtsfest.

December 11

Für meine Freunde im Norden

Gode Nacht

Över de stille Straten
Geit klar de Klokkenslag;
God Nacht! Din Hart will slapen,
Und morgen is ok en Dag.

Din Kind liggt in de Weegen,
Un ik bün ok bi di;
Din Sorgen und din Leven
Is allens um un bi.

Noch eenmal lat uns spräken:
Goden Abend, gode Nacht!
De Maand schient ob de Däken,
Uns' Herrgott hölt de Wacht.

Theodor Storm

für heute Abend! ;-)) gedacht